Die Drei Beiden - Die Fanpage über Etienne, Felix und Simon
 
 
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29.07.2005: GIGA\\Games Roadshow in Stuttgart

Peepshow im Hagelschauer


Nachdem ich ca 13 Uhr in Stuttgart ankam, checkte ich erstmal in das Jugendgästehaus ein. Dann machte ich mich auf den Weg zum Karlsplatz, wo der Roadshow-Truck bereits eingetroffen war und die Crew emsig dabei war, alles aufzubauen. Die ersten Giga-Friends hatten sich auch schon versammelt.
Um 16 Uhr füllte sich der Platz vor dem Truck gemächlich. Im Backstagebereich wurden wir nicht gerade nett empfangen (im Gegensatz zum Promo-Team, das von jedem begrüßt wurde). Fero machte sich währenddessen einen Spaß daraus, Leute mit einer Wasserpistole nass zu schießen. War das bereits der Auslöser für den Wettergott uns mehr von dem kalten Nass zu bescheren? Doch dazu später mehr.
Punkt 18 Uhr eröffneten Vio und Fero die Bühnenshow. Das Publikum war von Anfang an mit dabei und wiederholte euphorisch die wechselnden Gesänge (die sich fast alle um Simon zu drehen schienen). Nachdem der BMX-Freestyler einige Tricks auf seinem Rad zeigte (aufgrund einer Knieverletzung konnte er nicht viel präsentieren), wurden die GIGA-Friends für die kommende Live-Schalte nach Düsseldorf hoch gepeitscht. Sie sollten einfach durchgehend Lärm machen, was den Stuttgartern auch ohne Mühe gelang. Erst jetzt erfuhren wir, dass die Games-Sendung im Anschluss daran aufgezeichnet werden sollte und nicht live übertragen wurde (Den Grund hierfür schnappten wir von Stephan Borg auf: Die Stadt Stuttgart wollte eine nächtliche Ruhestörung vermeiden und gab nur die Erlaubnis bis 22:30 Uhr zu senden). Immer wieder wurde das Publikum heiß auf Simon gemacht (natürlich auch mit Hilfe der Giga Goodies als Bestechungsmittel). Man merkte deutlich, dass diese Begeisterung für Simon keineswegs spontan, sondern extra so gewollt war. Doch genau rechtzeitig zum Sendebeginn, als die Netzis die Bühne zum ersten Mal betraten, begann es zu regnen, bzw zu schütten und zu gewittern. Die Sendung konnte gerade noch 8 Minuten laufen, als mit einem Schlag alles dunkel wurde: Komplett-Stromausfall. Es schüttete, als ob es noch nie geregnet hätte. Wind kam auf und dann knallten dicke Hagelkörner auf den Boden.
Wir flüchteten uns in den Backstagebereich, um wenigstens ein provisorisches Pavillondach über dem Kopf zu haben. Obwohl die Crew zunächst versuchte, die Giga-Friends nach Hause zu schicken, wichen diese keinen Zentimeter. Sprechchöre wurden wieder laut, diesmal ganz ohne Aufforderung durch einen Giga-Mitarbeiter. Es war der blanke Wahnsinn: Netzis, Zuschauer, Crew und Technik waren nass und auf dem Boden stand das Wasser zentimeterhoch. Die Netzis erklärten sich solidarisch und blieben auf der Bühne, wo sie die Zuschauer beim Ausharren unterstützten. Sie konnten es alle nicht fassen, was in Stuttgart passierte. Kopfschüttelnd verließen sie schließlich die Bühne, um sich etwas Trockenes anzuziehen. Die Gesänge hallten weiterhin durch die Nacht: "WIR BLEIBEN HIER! WIR BLEIBEN HIER!" - eine Wahnsinnsatmosphäre, die sich kaum in Worte fassen lässt.
Merchandising T-Shirts wurden heraus gekramt und an alle verteilt, die bis auf die Knochen durchnässt waren (also alle). Simon und Budi zogen es eher vor sich im Wohnmobil freizügig umzuziehen und so kamen wir auch noch zu einem Gratis-Striptease. Ade erklärte unterdessen, dass er einen Schuhtick habe und 40 Paar Schuhe besitzen würde. Währenddessen rannten Giga-Mitarbeiter umher, um die Sendung doch noch irgendwie zu retten. Immer im Hintergrund die niemals verstummenden Giga-Friends. Stephan Borg wiederholte ständig, dass die Aufzeichnung die allerhöchste Priorität hatte und er Fernsehgeschichte schreiben wollte, denn schließlich hätte jeder normale Produzent unter solchen Umständen sofort alles abgebrochen. Also wurde alles vorbereitet, um sich als ernste Fernsehproduktion zu beweisen und natürlich den ausharrenden Menge zu liebe. Da die Technik ein wenig feucht geworden war und einfach stellenweise keine Lust mehr hatte zu funktionieren, wurde improvisiert. Die Sendung wurde also erneut gestartet, mittlerweile hatte es fast aufgehört zu regnen. Es wurden überwiegend Challenges mit den tapferen Fans gezockt. Die überwältigten Netzis konnten sich auch so beim besten Publikum der gesamten Roadshow-Tour bedanken.
Doch da war ja noch ein Problem: Offiziell durfte nur bis 22:30 Uhr Show gemacht werden. Sonst drohte eine Anzeige durch die Polizei. Kati wandte sich panisch an uns: "Falls irgendwer die Bullen sieht, sofort mir Bescheid geben." Die Aufzeichnung begann. Aus der eigentlich vorgesehenen Stunde wurde schließlich doch eine komplette Giga Games Folge. Aber auch wir waren fleißig: Um das Giga-Team zu unterstützen, sammelten wir schon mal den Müll ein, damit sich die Abfahrt nicht noch mehr verzögerte. Die Beschallung, also die Lautsprecher, wurden ausgeschaltet und es wurde trotz laufender Show ziemlich ruhig. Nach und nach packte die Crew die Sachen ein, die Netzis verabschiedeten sich, erfüllten noch einige Autogrammwünsche und zogen sich dann in das Wohnmobil zurück, müde, ausgepowert (Nils: "Wir gehen dann alle zusammen baden." Ade: "Aber in einer Wanne."), überwältigt und begeistert, die Show bis zum Ende (und darüber hinaus: Ade: "Wir sind ein Piratensender!" Kati: "Ja, seit 10 Minuten.") fort geführt zu haben ("Ich hab sowas noch nie erlebt. Bremen war schon schlimm. Aber das übertrifft echt alles."). Der Truck wurde abreisefertig gemacht, der Platz gefegt und auch wir verabschiedeten uns, mit der Hoffnung, dass weder wir, noch alle anderen am nächsten Tag mit einer Lungenentzündung aufwachen würden.

In diesem Sinne, ich hab noch Wasser in den Schuhen aus Stuttgart.

Rebekka für GIGA Roadies
Fotos von der Roadshow in Stuttgart findet ihr hier.

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